Hervorgehoben

MAYDAY 2025

Emanzipatorische Kämpfe verbinden – Heraus zum 1. Mai!

! Infos in English see below !

MAYDAY / MAYDAY
1.Mai 15.00 S-/U-Bahn Simmering
#fightprecarity #mayday #w0105
www.mayday.jetzt

Gesellschaftliche Zwänge bringen laufend Herausforderungen mit sich.
Belastend sind eine hohe Inflation, steigende Mieten und die Dominanz von Investor*innen am Wohnungsmarkt. Wer keinen Zugang zu Gemeindebauten oder dem gesicherten Wohnungsmarkt hat, hat kurze Verträge und horrende Mieten zu zahlen. Viele können sich Wien nicht mehr leisten. Dem stehen wir entgegen und gehen für eine Stadt für Alle auf die Straße!

Denn das ist auch nötig im Angesicht der Zunahme rechter Gewalt auf den Straßen unserer Stadt. Weltweit kommt es zu einem Angriff auf feministische und queere Strukturen und die Zahl der Femizide steigt an. Vor kurzem wurde in Österreich ein rechtsextremes Netzwerk aufgedeckt, welches gezielt Jagd auf homosexuelle Männer und queere Personen machte. Und Personen die sich konsequent gegen rechtes Gedankengut positionieren, insbesondere Antifaschist*innen, werden immer mehr zur Zielscheibe von staatlichen autoritären Maßnahmen. Sei es etwa Maja in Ungarn, der als Person eine Haft von 24 Jahren droht, den vielen weiteren Antifaschist*innen im Budapestkomplex, denen ähnlich drakonische Strafen drohen oder in Graz, wo es aktuell massive Repression gegen Personen gibt, die antifaschistisch aktiv sind.

Wo rechte Parteien es schaffen, in die Regierung zu kommen, fangen sie auch an, ihre Ideologie in Praxis umzusetzen. Dafür muss nicht erst in die USA geschaut werden, auch in Österreich passiert das. Zuletzt geschehen in der Steiermark, wo die Blau-Schwarze Regierung (als einer der Schritte) bereits existierende Beiräte für Kulurförderungen mit ihnen passenden Personen ausgetauscht wurde hatte – vor Ablauf der eigentlichen Laufzeit.

Dabei sind es gerade Kulturinitiativen und Räume, die wichtig für gesellschaftliches Miteinander sind. Diese Räume sind eine grundlegende notwendige Basis, um gegen die Polarisierung in unserer Gesellschaft vorzugehen und somit für eine solidarische Gesellschaft zu kämpfen! Daher thematisieren wir auch, dass viele Räume aktuell bedroht sind und setzen uns für Freiräume wie St.Marx ein, die demnächst verbaut werden sollen.

Nicht nur Antifaschismus und Kulturarbeit sind bedroht. Antisemitismus und Rassismus sind auf dem Vormarsch. Seit dem 7. Oktober und dem darauf folgenden Krieg haben sich islamistische und rechte Propaganda vervielfacht, die auch in unsere Bewegungen wirken. So hat die Anzahl an antisemitischen Übergriffen – auch aus vermeintlich linken Strukturen heraus – massiv zugenommen. Ebenso gibt es eine Steigerung an rassistischen und antimuslimischen Vorfällen.

Besonders Personen, denen ein „Anders“ zugeschrieben wird, erleben täglich verschiedene Ausschlüsse. Wer einen als „nicht Deutsch“ gelesenen Namen hat, erfährt am Wohnungsmarkt bereits massive Diskriminierung. Auch am Arbeitsmarkt gibt es große Diskriminierung aufgrund von (vermeintlicher) Herkunft. Und hier sprechen wir noch nicht einmal von der Situation von Personen, denen der Zugang zum Arbeitsmarkt verwehrt wird. Personen, die einen eingeschränkten Zugang zum Arbeitsmarkt haben, wie beispielsweise Personen diejenigen, die in einem Asylverfahren sind, können primär nur als Selbständige arbeiten. Sie landen in der Selbständigkeit in der Form als Sub-Sub Unternehmer_innen in prekärer Arbeit wie Paket und Essenszustellung. Ein Arbeitsbereich, der gerade massiv von Verschlechterungen betroffen ist. So hat Lieferando soeben 1000 Rider, die angestellt waren, gekündigt und stellt das System nun ausschließlich auf freie Dienstverträge um. Ein klarer Angriff auf die Arbeitnehmer*innen, den wir als Linke und emanzipatorisch organisierte Strukturen nicht vernachlässigen dürfen!

Es muss uns klar sein, dass auf die Arbeit in prekären Verhältnissen, auch häufig das Leben in prekären Wohn- und Gesundheitssituationen folgt. Überteuerte Wohnungen, manchmal ohne Heizung und Strom. Hohe Mehrkosten bei gesundheitlichen Problemen für Personen, die nicht versichert sind. Hier sind es meist die Menschen selbst, die sich organisieren, um gegen diese menschenverachtenden Zustände anzukämpfen – begleitet von harter Repression, bis hin zum Jobverlust.
Dies sind alles Beispiele kapitalistischer Profitlogik und Marginalisierung.

Wir stehen heute vor einer Welt multipler Krisen und Kriege, die nicht mit einfachen Antworten und rechter Rhetorik zu lösen sind. Eine weitere Krise, die von der Realpolitik vollkommen ignoriert wird, ist die des Klimas. Seit den Überschwemmungen im Herbst letzten Jahres ist klar: Die Klimakrise ist längst auch in Österreich angekommen. Dabei muss uns klar sein, dass es viele Regionen gibt, vor allem im globalen Süden, in der globalen Peripherie, die ungleich stärker von der Klimakrise betroffen sind. Und was wir bis jetzt erlebt haben, ist lediglich der Vorgeschmack. Auch hier gibt es regionale Organisierung wie „Wir fahren gemeinsam” wo Busfahrer*innen, Gewerkschaften und aktivistische Umweltgruppen, die gemeinsam für die Verkehrswende engagiert sind.

Für uns stellt sich die Frage nach einer anderen Lebensweise, fernab von Krieg, Staat, Kapitalismus, Rassismus, Antisemitismus, Faschismus und Patriarchat; fernab von Herrschaft und Ausschluss.

Es ist Zeit, die vielen Kämpfe, die wir führen, zusammenzuführen und gemeinsam Lösungsansätze zu erarbeiten. Auf dass die Welt von morgen eine bessere, eine von all den Zwängen befreite ist!

Den vielfältigen Ausschlüssen setzen wir ein solidarisches Miteinander entgegen! Für diese Perspektiven gehen wir am 1. Mai gemeinsam auf die Straße! Kommt um 15.00 zur S-/U-Bahn Simmering, mit uns zu einer kämpferischen Demonstration durch den 11. Bezirk.
Emanzipatorische Kämpfe verbinden!

MAYDAY MAYDAY

Link zu Text – weiterlesen zu Themen:
Infos Wohnungsmarkt – https://www.moment.at/tag/wohnungsmarkt/
Infos zum Budapest Verfahren – www.basc.news
Graz Repression – https://emrawi.org/?WIR-SIND-ALLE-ANTIFA-GRAZ-2025-Chronologie-der-Ereignisse-3627
Kulturland Retten – rettet das Kulturland Steiermark: https://kulturlandretten.at/
Antonio Amatheu Stiftung – https://www.amadeu-antonio-stiftung.de/publikationen/
Zara Anti-Rassissmus report – https://www.zara.or.at/de/wissen/publikationen/rassismusreport
AK Studie zu Diskriminierung am Wohnungsmarkt/ Arbeit / etc. – https://www.arbeiterkammer.at/interessenvertretung/arbeitundsoziales/gleichbehandlung/Diskriminierungsstudie_2019.pdf
Situation Gürtel / Wohnungen dort – https://en-commun.at/index.php/2024/12/14/neue-eskalationen-am-gaudenzdorfer-gurtel-41/
Riders Collective / delivery workers – https://www.riderscollective.at/
Wir fahren gemeinsam – https://wir-fahren-gemeinsam.at/

 

Technisches / Organisatorisches zum 1.MAI

Die Mayday sieht sich seit jeher in der Tradition der antiautoritären sozialen Bewegungen verortet. Autoritäre Kader-Strukturen haben auf dieser Demonstration ebenso wenig Platz wie jede Form des Antisemitismus, Rassismus, Queer- und Transfeindlichkeit. Das sind für uns Grundsätze, die auch eine Teilnahme an den Vorbereitungstreffen und an der Demo ausschließen.

Ergänzend dazu: keine Nationalflaggen, nicht mehr als 2 Flaggen pro Organisation, keine Parteifahnen, das Verteilen von Parteiwerbung ist nicht erwünscht. Info / Büchertische nur nach Anmeldung vorab.

Offenes Treffen – du/ihr wollt bei der MAYDAY mitwirken? Am 16.04. gibt um 17h30 ein offenes Treffen. Dafür könnt ihr euch via: contact@mayday.jetzt melden für den Ort.

Als Block/Gruppe auf der MAYDAY mitgehen? Dafür könnr ihr euch auch via e-mail melden: contact@mayday.jetzt

Ordner_innen und Demo Support: du willst / kannst bei der Demo als Radwache für den Bus, für den Kinderblock oder als Ordner_in supporten? Melde dich auch via e-mail contact@mayday.jetzt

about / Demokonsens:

Die MAYDAY wird seit Jahren von unterschiedlichen Personen und Gruppen aus Basisorganisationen, Aktivismus, politischer Arbeit, Kunst- und Kulturarbeit und verschiedenen sozialen Arbeitsfeldern getragen. Wir haben unterschiedliche Perspektiven, Arbeitsweisen und Organisationsstrukturen. Was uns verbindet, ist ein hierarchiekritischer und antiautoritärer Standpunkt. Als Gruppen und Einzelpersonen, die die Demonstration gemeinsam organisieren, bringen wir viel Zeit und Ressourcen in diese gemeinsame emanzipatorische Demonstration am 1. Mai ein. Wir verstehen sie als lustvollen Ausdruck unserer Kämpfe und sozialen Auseinandersetzungen.
Wir laden dazu ein, sich zu beteiligen, sich gemeinschaftlich zu organisieren und gemeinsam den 1. Mai als politischen Tag zu begehen.
Es gibt aber auch Grenzen in dem, was wir unter gemeinsam verstehen. So wollen wir zum Beispiel nicht mit Gruppen zusammenarbeiten, die feministische Grundwerte nicht mit uns teilen und zum Beispiel Menschen schützen, die (oftmals mehrfach) Grenzen von anderen Personen verletzt haben, und nicht bereit sind, etwas an ihren Verhaltensweisen zu ändern. Oder Gruppen, die sich unsolidarisch und schädlich gegenüber anderen Teilen sozialer Bewegungen und selbstorganisierten Zusammenhängen verhalten.
Wir nennen hier keine Gruppennamen, aber wir haben deshalb auch bestimmte Kooperationen ausgeschlossen und wollen dies als Grenzziehung transparent machen.

 

 

//////// Infos in English

 

Connecting Emancipatory Struggles – Take the Streets on May 1st!

MAYDAY / MAYDAY
May 1st, 3:00 PM, S-/U-Bahn Simmering
#fightprecarity #mayday #w0105
www.mayday.jetzt

The pressures enforced by structures of society are constantly posing challenges. High inflation, rising rents and the dominance of investors in the housing market are a problem. Those without access to municipal housing or the secured rental market face short-term contracts and exorbitant rents. Many can no longer afford to live in Vienna. We stand against this and take to the streets for a city for all!

This is necessary in light of increasing right-wing violence in our city’s streets. Globally, feminist and queer structures are under attack, and the number of femicides is rising. Recently, a far-right network in Austria was exposed, targeting homosexual men and queer individuals. People who consistently oppose right-wing ideology, especially antifascists, are increasingly becoming targets of state authoritarian measures. Whether it’s Maja in Hungary, facing a 24-year prison sentence, numerous antifascists involved in the Budapest case who are facing similarly draconian punishments, or the severe repression currently happening in Graz against antifascist activists.

Wherever right-wing parties manage to enter government, they begin implementing their ideology in practice. We don’t need to look to the USA for examples—this is happening in Austria too. Recently in Styria, the conservative-right-wing government replaced existing advisory boards for culture funding with individuals of their choice, even before their terms had expired.

Yet cultural initiatives and spaces are vital for social cohesion. These spaces provide a fundamental basis for countering societal polarization and fighting for solidarity. Many of these spaces are currently under threat, and we stand for preserving free spaces like St. Marx, which is under the danger to be demolished.

Not only antifascism and cultural work are under threat. Antisemitism and racism are on the rise. Since October 7th and the following war, both Islamist and far-right propaganda have surged, affecting our movements. The number of antisemitic attacks—including those from supposedly leftist circles—has dramatically increased, alongside a rise in racist and anti-Muslim incidents.

People who are perceived as “different” experience daily exclusion. Those with names perceived as “non-German” face severe discrimination in the housing market. Workplace discrimination due to (perceived) origin is also rampant, not to mention the struggles of individuals denied access to the labor market. Those with limited work rights, such as asylum seekers, often end up working as subcontracted self-employed workers in precarious sectors like food and package delivery. This industry is currently suffering significant setbacks—recently, Lieferando laid off 1,000 employed riders, shifting entirely to freelance contracts. This is a direct attack on workers’ rights, one that we, as leftists and emancipatory movements, cannot ignore!

Precarious work often leads to precarious living and health conditions. Overpriced apartments, sometimes without heating or electricity. High healthcare costs for uninsured individuals. Often, affected people must organize themselves against these inhumane conditions—facing severe repression, sometimes even job loss. These are all symptoms of capitalist profit logic and marginalization.

We are living in a world of multiple crises and wars, which cannot be solved with simplistic answers and right-wing rhetoric. One crisis that mainstream politics continues to ignore is climate change. Since the floods last autumn, it has become clear: the climate crisis has reached Austria. We must recognize that many regions—especially in the Global South—are disproportionately affected. What we have experienced so far is merely a preview of what is to come. Local organizing is happening, such as “Wir fahren gemeinsam,” where bus drivers, unions, and environmental activists join forces to push for a transition of our .

For us, the question is how to build a different way of living—one free from war, state oppression, capitalism, racism, antisemitism, fascism, and patriarchy; free from domination and exclusion.

It is time to unite our struggles and develop collective solutions. The world of tomorrow must be a better one—free from all these constraints!

In response to exclusion, we build solidarity! For this vision, we take to the streets on May 1st! Join us at 3:00 PM at S-/U-Bahn Simmering for a militant demonstration through the 11th district.

MAYDAY MAYDAY


Links for Further Reading:


    • Technical/Organizational Notes on May 1st

      Mayday has always been rooted in the tradition of anti-authoritarian social movements. Authoritarian cadre structures, as well as any form of antisemitism, racism, queer- and transphobia, have no place in this demonstration. These principles also apply to participation in planning meetings and the demonstration itself.

      Additionally:

      • No national flags.
      • A maximum of two flags per organization.
      • No party banners or distribution of party propaganda.
      • Info and book tables must be registered in advance.

      Want to Get Involved?


      About / Demo Consensus:

      Mayday has been organized for years by a diverse mix of individuals and groups from grassroots organizations, activism, political work, arts, culture, and various social fields. We have different perspectives, working methods, and organizational structures, but we share a stance critical of hierarchies and authoritarianism.

      We invest time and resources into making May 1st a vibrant expression of our struggles. However, we also set boundaries. We do not collaborate with groups that fail to uphold feminist values or protect individuals who have repeatedly violated others’ boundaries. Nor do we work with groups that act unsolidarily towards other parts of social movements. While we do not name specific groups, we are transparent about these parameters of exclusions.

Hervorgehoben

MAYDAY 2024

See also for 2024:
erste Eindrücke von der MAYDAY24: https://mayday.jetzt/index.php/2024/05/02/erste_stellungnahme_mayday24/
Call für Demo-Ordner_innen: https://mayday.jetzt/index.php/2024/04/18/call-fuer-demo-ordner_innen/
Beteiligen an der MAYDAY 2024: https://mayday.jetzt/index.php/2024/03/11/beteilige-dich-bei-der-mayday-2024-participate-in-mayday-2024/
Wichtiges zur diesjährige MAYDAY – Demopolitik: https://mayday.jetzt/index.php/2024/04/21/wichtiges-zur-diesjaehrige-mayday-demopolitik/
MAYDAY Route und Rechtshilfe: https://mayday.jetzt/index.php/2024/04/30/mayday-route-und-infos/

(DE) Stadt für alle – heraus zum 1. Mai!

Demonstration 1. Mai 2024 14.30 Uhr Wallensteinplatz

Seit Jahrzehnten stellt sich die Frage „Wem gehört die Stadt?“. Heute ist sie aufgrund unbezahlbarer Mieten und der Dominanz von Investor:innen am Wohnungsmarkt drängender denn je. Gleichzeitig werden aber nahezu alle Lebensbereiche der Stadt von der Profitlogik bestimmt. Alternative Stadtkonzepte und nicht kommerzielle Räume werden zurückgedrängt, marginalisierte Menschen aus den Städten verdrängt. Das demgegenüber proklamierte „Recht auf Stadt“ stellt nicht nur die Eigentumsfrage. Es ist vielmehr die Frage nach einer anderen Lebensweise, fernab von Staat, Kapital und Patriarchat, fernab von Herrschaft und Ausschluss.

Besonders Migrant:innen -das sog. „Gastarbeiterabkommen“ zwischen Österreich und der Türkei jährt sich im Mai zum 60. Mal- erleben diesen Ausschluss aber täglich. Noch immer fristen Migrant:innen in prekären Arbeits- und Lebensverhältnissen ihr Dasein und sind gezwungen in schimmligen Wohnungen zu leben, ohne Heizung und Strom wie am Gaudenzdorfer Gürtel in Wien. Die etablierten Gewerkschaften und „sozialdemokratischen“ Parteien waren dabei nie eine Hilfe. Es waren die Gastarbeiter selber, die sich zusammenschlossen und gegen ihre Arbeits- und Lebensbedingungen ankämpften. Für diese selbstorganisierten Kämpfe gab es harte Repressionen bis zum Jobverlust. Heute sind es vor allem illegalisierte Migrant:innen, die ohne jegliche Rechte ihren „Arbeitgebern“ ausgesetzt sind – ob als Erntehelfer auf den Feldern und Plantagen oder als Putz- und Pflegekräfte in den Krankenhäusern und der Heimbetreuung. Wer es denn überhaupt nach Europa schafft, ist dem ständigen Rassismus der Mehrheitsgesellschaft ausgesetzt. Wie gefährlich, sogar tödlich dieser Rassismus sein kann, zeigt die Ermordung von Marcus Omofuma am 1. Mai 1999 durch österreichische Polizist:innen.

In Erinnerung an ihn und allen anderen, die von der Polizei ermordet und drangsaliert werden, führen wir unsere Kämpfe für ein Leben in Freiheit weiter. Den vielfältigen Ausschlüssen setzen wir ein solidarisches Miteinander entgegen: gegen Staat, Kapital, Nation und Patriarchat! Für diese Perspektiven gehen wir am 1. Mai auf die Straße! Die Stadt gehört uns allen!

(EN) The city for us all! – To the streets on the first of May.

Demonstration May 1st 2024 14.30h Wallensteinplatz

For centuries the question of whom the city belongs to has been relevant. Now, in times of unaffordable rent prices and the dominance of private investors in the housing market, it has become increasingly urgent. Simultaneously almost all public spaces are being commercialized, alternative urban planning and non-commercial spaces experience push backs and marginalized people are pushed out of the cities. The proclaimed „right to the city“ does not only raise questions of ownership. It also calls for a different life, away from cities, capital and the patriarchy, away from authority and exclusion.

Especially migrants -the recruitment agreement (Gastarbeiterabkommen) between Turkey and Austria is nearing 60 years this May- experience this exclusion daily. They endure precarious conditions in the work place and private life. They are forced to live in mold-infested apartments without heating or electrity, as people right now at Gaudenzdorfer Gürtel in Vienna. The established unions and social democratic parties have never offered any meaningful help, instead migrants and guest workers autonomously organized themselves and fought against their precarious situation. For resisting in turn they experienced heavy police repression, even losing their jobs at times.
Today it’s primarily illegal migrants, who are are exploited by their bosses without any way to legally resist. As workers during harvest on plantations, cleaners or care workers in hospitals and private homes they constantly experience racism from the white majority. How dangerous, even deadly this racism can be, is examplified by the murder of Marcus Omofuma who was killed on Mai 1st 1999 by austrian police.

In memory of him and all others who have been murdered and harassed by police, we will continue the fight for liberation. We resist against the exclusion and answer with solidarity against the state, capital, nation and the patriarchy. For these perspectives we will march the streets on May 1st. The city for us all!

(TR) Şehir herkesin! – 1 Mayıs’ta sokaklara !

Yürüyüş 1 Mayıs 2024 14.30 Wallensteinplatz

Herkes yıllardır bu şehrin kime ait olduğunu soruyor. Bugün bu soru, yüksek kiralar ve yatırımcıların konut piyasasındaki hakimiyeti nedeniyle her zamankinden daha acil bir hal almış durumda. Aynı zamanda kentteki yaşamın neredeyse tüm alanları kar mantığı tarafından belirleniyor. Alternatif kentsel konseptler ve ticari olmayan alanlar dışlanmakta, marjinalleştirilmiş insanlar şehirlerin dışına itilmektedirler. Buna karşılık, ilan edilen „kent hakkı“ sadece bir mülkiyet meselesi değildir. Aksine, devletten, sermayeden ve ataerkillikten uzakta, tahakküm ve dışlanmadan uzakta, farklı bir yaşam biçimi meselesidir.

Özellikle göçmenler (bu Mayıs ayında Avusturya ile Türkiye arasında imzalanan „yabancı işçiler anlaşmasının“ 60. yıldönümü) bu dışlanmayı her gün yaşamaktadır. Göçmenler hala güvencesiz çalışma ve yaşam koşullarında yaşamlarını sürdürmekte ve Viyana’daki Gaudenzdorfer Gürtel’de olduğu gibi ısıtma ve elektriği olmayan küflü dairelerde yaşamak zorunda kalmaktadırlar. Yerleşik sendikalar ve „sosyal demokrat“ partiler hiçbir zaman yardımcı olmadılar. Onlar güçlerini birleştiren, çalışma ve yaşam koşullarına karşı mücadele edenler misafir işçilerin ta kendileriydi. Bu öz örgütlü mücadeleler, iş kaybı da dahil olmak üzere sert baskılarla karşılaştı. Bugün, tarlalarda ve plantasyonlarda hasat işçisi olarak çalışan yada hastanelerde ve bakım evlerinde temizlikçi veya bakıcı olarak „işverenleri tarafından “ hiçbir hakkı tanınmamasına maruz kalanlar çoğunlukla bu illegalize edilmiş göçmenlerdir. Avrupa’ya ulaşmayı başaranlar ise çoğunluk toplumunun sürekli ırkçılığına maruz kalmaktadır. Marcus Omofuma’nın 1 Mayıs 1999 tarihinde Avusturyalı polis memurları tarafından öldürülmesi, bu ırkçılığın ne kadar tehlikeli, hatta ölümcül olabileceğini göstermektedir.

Onun ve polis tarafından öldürülen, zulme maruz bırakılan tüm diğerlerinin anısına, özgür bir yaşam için mücadelemizi sürdürüyoruz. Dışlanmanın çeşitli biçimlerine dayanışmayla karşı çıkıyoruz. Devlete, sermayeye, milliyete ve patriyarkaya karşı! Bu perspektifler için 1 Mayıs’ta sokaklara çıkacağız! Bu şehir hepimizin!

(BKS) Grad za sve nas! – Na ulice prvog maja!

Prosvjed 1. maja 2024. 14:30 Wallensteinplatz

Već stoljećima je relevantno pitanje kome pripada grad. Sada, u vremenima nepodnošljivo visokih cijena najma i dominacije privatnih ulagača na tržištu nekretnina, to pitanje postaje sve hitnije. Istovremeno, gotovo svi javni prostori se komercijaliziraju, alternativno urbanističko planiranje i nekomercijalni prostori nailaze na otpor, a marginalizirane ljude se tjera iz gradova. Proklamirano „pravo na grad“ ne postavlja samo pitanja vlasništva. Ono također poziva na drugačiji život, daleko od države, kapitala i patrijarhata, daleko od autoriteta i isključenja.

Posebno migranti – sporazum o gastarbajterima (Gastarbeiterabkommen) između Turske i Austrije slavi 60 godina ovog maja – svakodnevno doživljavaju to isključenje. Podnose nesigurne prekarske uvjete na radnom mjestu i u privatnom životu. Prisiljeni su živjeti u stanovima zahvaćenima plijesni bez grijanja ili struje, poput ljudi sada na Gaudenzdorfer Gürtel u Beču. Uspostavljene sindikalne organizacije i socijaldemokratske stranke nikada nisu ponudile nikakvu značajnu pomoć, umjesto toga migranti i gostujući radnici autonomno su se organizirali i borili protiv svoje nesigurne prekarske situacije. Za takvo protivljenje su i sami trpjeli tešku policijsku represiju, ponekad čak gubeći i posao. Danas su to prvenstveno ilegalni migranti koji su iskorišteni od svojih šefova bez ikakvog legalnog načina otpora. Kao radnici tijekom berbe na plantažama, čistači ili njegovatelji u bolnicama i privatnim domovima, neprestano doživljavaju rasizam od strane bijele većine. Kako opasan, čak smrtonosan, rasizam može biti, svjedoči ubojstvo Marcus Omofume, koji je ubijen 1. maja 1999. godine od strane austrijske policije.

U spomen na njega i sve ostale koji su ubijeni i uznemiravani od strane policije, nastavit ćemo borbu za oslobođenje. Protivimo se isključenju i odgovaramo solidarno protiv države, kapitala, nacije i patrijarhata. Za te perspektive marširat ćemo ulicama 1. maja.

Grad za sve nas!

erste Eindrücke von der MAYDAY24


(EN) see below

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Mit vielen vielen Menschen haben wir gemeinsam am 1.Mai den MAYDAY begangen. An die 4000 waren gemeinsam unterwegs, um für ein „Recht auf Stadt“ gegen prekäre Arbeitsverhältnisse und für ein gutes Leben für Alle zu demonstrieren. Die Mitschnitte der vielen Redebeiträge werden in den nächsten Tagen online gehen und es wird mit etwas Abstand noch ein längeres Statement nach einer Nachbesprechung folgen.

Viele Gruppen boten in ihren Reden unterschiedliche Blickwinkel auf das „Recht auf Stadt” und das „Gute Leben für Alle”:

Das Bündnis Zwangsräumungen Verhindern thematisierte aus aktivistischer Perspektive das Recht auf Stadt. Die Initiative Sommerpaket ging auf die prekäre Situation von wohnungslosen Menschen und der fehlende Raum für diese ein. Der Kampf um Klimagerechtigkeit bringt Aktivist_innen und Busfahrer_innen unter dem Slogan „wir fahren gemeinsam” zusammen. Die IG 24 thematisierte die prekären Arbeitsbedingungen und Organisierung der 24h Betreuer_innen. Von den Hausbesetzer_innen der Harmoniegasse, ein Haus, das perfiderweise am 1. Mai zurück in den überwiegenden Leerstand geräumt wurde, wurde von den Erfahrungen der Besetzung und der Geschichte des Hauses, das der Stadt Wien gehört, erzählt. Selbstorganisation und Obdachlosigkeit war ebenso ein Thema wie die politische Arbeit des KSV-LiLi. Die Plattform Radikale Linke ging auf die Gefahr verkürzter Kapitalismuskritik ein. SOS Balkanroute thematisierte einmal mehr die menschenfeindliche Grenzpolitik sowie den solidarischen Aktivismus gegen diese Zustände. Asyl in Not sprach neben dem Gasterabeiterabkommen auch über Mord an Marcus Omofuma vor 25 Jahren. Das Riders Collective machte auf schlechte und prekäre Arbeitsbedingungen in der Gig-economy und durch „flexible“ unsichere Verträge in Scheinselbständigkeit bei Fahrradbot_innen aufmerksam. Abschließend wurde von 4lthangrund nochmals die Notwendigkeit kollektiver Räume und eines solidarischen Miteinander gegen neoliberale, kapitalistische, rassistische und sexistische Zustände thematisiert.

Bei der Demo selbst gab es zahlreiche Blöcke und Gruppen. Nach einem lautstarken ersten Block, der verschiedenste Themen rund um Recht auf Stadt aufmerksam machte, folgten u.a. auch ein Kinderblock. Die Demo endete mit den Clubworkers, die sich gemeinsam gegen schlechte Arbeitsbedingungen in der Club- und Nachtkultur organisieren.

Wir wollen Danke sagen an alle, die sich in so vielfältiger und ausdrucksstarker Form beteiligt haben.

Wir müssen an dieser Stelle aber leider auch bereits jetzt auf das ungute Störverhalten einiger Gruppen eingehen. Der Funke (eine Struktur die wir zuvor explizit ausgeladen hatten) hat es für nötig befunden, aufzukreuzen. Während sich also 3 von 4 ausgeladenen Strukturen auch an unseren Demokonsens gehalten haben, schafft der Funke das erneut nicht und bestätigt damit die Richtigkeit seiner Ausladung. Wie auch zuletzt am 8. März kam es dabei zu Übergriffen, Provokationen und (körperlichen) Angriffen. Unsere Ordner_innen wurden abgefilmt, geschlagen und ihnen wurde mit Anzeige gedroht. Nur durch besonnenes Verhalten konnten unsere Ordner_innen eine Eskalation oder ein Einschreiten der Polizei trotz wiederholter Provokationen verhindern.Wir finden es bedauerlich, dass einige Gruppen, die nicht ausgeladen waren und sich auch an den Demokonsens gehalten hatten, wie die RSO, Revolution und der AST, sich zu der ausgeladenen Gruppe stellten und ebenfalls unsere Ordner_innen bedrängten, während ein Großteil der Demonstration kraftvoll und mit Freude stattgefunden hat.
Es ist weiterhin richtig, autoritäre Kaderstrukturen, für die Konsens und Demonkonsens Fremdwörter sind und die, wie uns ehemalige Mitglieder berichten, weiterhin Täter und übergriffige Männer in ihren Strukturen als Führungskader dulden, von der alternativen MayDay auszuladen.
Dass diese Gruppe außerdem, während wir als antisemitismuskritische Demonstration durch den traditionell jüdisch geprägten 2. Bezirk zogen, durch ihre Demoparolen neben der Demo stehende jüdische Personen in Angst versetzt haben, sodass diese ihre Kippa abnehmen mussten, sollte jede sich mit ihnen gemein machende Organisation erneut zum Umdenken bewegen.
Wir gehen davon aus, dass es von diesen Gruppen in den nächsten Tagen wie bereits in der Vergangenheit zu einer Täter-Opfer-Umkehr Rhetorik und einer Inszenierung dieser Gruppen kommen wird.

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We celebrated MAYDAY together with many, many people on 1 May. Around 4,000 people took to the streets to demonstrate for the „right to the city“ against precarious working conditions and for a good life for all. The recordings of the many speeches will go online in the next few days and a longer statement will follow after a debriefing.

In their speeches, many groups offered different perspectives on the „right to the city“ and the „good life for all“:

The Alliance Preventing Forced Evictions (Bündnis Zwangsräumungen Verhindern) addressed the right to the city from an activist perspective. The Sommerpaket initiative addressed the precarious situation of homeless people and the lack of space for them. The fight for climate justice brought activists and bus drivers together under the slogan „we drive together“ ( „wir fahren gemeinsam”). IG 24 addressed the precarious working conditions and organisation of 24-hour care workers. The squatters of Harmoniegasse, a building that was perfidiously evicted on 1 May and returned to predominantly vacant status, talked about their experiences of squatting and the history of the building, which belongs to the City of Vienna. Self-organization and homelessness were just as much a topic as the political work of the KSV-LiLi. The Platform Radical Left (Plattform Radikale Linke) addressed the danger of criticizing capitalism in a simplistic way. SOS Balkanroute once again addressed inhumane border policies and solidarity-based activism against these conditions. Asyl in Not spoke not only about the Gasterabeiterabkommen but also about the murder of Marcus Omofuma 25 years ago. The Riders Collective drew attention to poor and precarious working conditions in the gig economy and „flexible“ insecure contracts in bogus self-employment for bicycle messengers. Finally, 4lthangrund once again emphasized the need for collective spaces and solidarity against neoliberal, capitalist, racist and sexist conditions.

There were numerous blocks and groups at the demonstration itself. After a loud first block, which drew attention to a wide range of topics relating to the right to the city, there was also a children’s block. The demo ended with the club workers, who are organizing together against poor working conditions in club and nightlife culture.

We would like to say thank you to everyone who took part in such a diverse and expressive way.

Unfortunately, we must also take this opportunity to address the unpleasant, disruptive behavior of some groups. The Funke (a structure that we had previously explicitly uninvited) found it necessary to turn up. So while 3 of the 4 structures that had been explicitly uninvited followed our demo consensus, Funke once again failed to do so, thus confirming the correctness of this decision. As was the case on 8 March, there were assaults, provocations and (physical) attacks. Our stewards were filmed, beaten and threatened with prosecution. Our stewards were only able to prevent an escalation or police intervention through calm behaviour despite repeated provocations, and we find it regrettable that some groups that had not been uninvited and had also adhered to the demo consensus, such as the RSO, Revolution and the AST, joined the uninvited group and also harassed our stewards, while the majority of the demonstration took place vigorously and with joy.
It is still right to disinvite authoritarian cadre structures, for whom consensus and demonstration consensus are unknown words and who, as former members tell us, continue to tolerate perpetrators and abusive men in their structures as leaders, from the alternative MayDay.
The fact that this group, while we were marching through the traditionally Jewish 2nd district as a demonstration critical of anti-Semitism, also frightened Jewish people standing next to the demonstration with their demo slogans, so that they had to take off their kippahs, should make any organization that makes common cause with them think again.

We assume that in the coming days, as in the past, these groups will engage in perpetrator-victim-reversal rhetoric and the re-staging of these groups.

MAYDAY Route und Infos

🚩MAYDAY🚩
Stadt für alle!
Heraus zum 1. Mai!

Treffpunkt: 14:30h | Wallensteinplatz
Endpunkt: Venediger Au

📣Die Stadt gehört uns allen! Unter diesem Motto findet die diesjährige Mayday Demo statt. Bringt gerne Schilder, Transpis, Sprüche etc. zum Thema mit!

‼️Wir bitten euch, nur max. zwei Fahnen eurer Organisation mitzubringen. Nationalfahnen sind nicht erwünscht.

Für alle Fälle werden auch Demosanitäter*innen die MAYDAY begleiten.

Rechtshilfenummer:
+43 677 637 88 311

✊ Wir sehen uns am 1. Mai!
Für eine kämpferische Demo und das Recht auf Stadt für alle! 🏙

 

RECHTSHILFE!
Telefonnummer: +43 677 637 883 11
Notiere dir die Nummer mit einem wasserfesten Stift auf deinem Körper!
Du kannst die Nummer anrufen, wenn du festgenommen wirst bzw. mitbekommst, dass andere Personen festgenommen werden. Die Rechtshilfe versucht dann der, dem oder den Betroffenen zu helfen und im schlimmsten Fall einen Anwalt oder eine Anwältin zu vermitteln. Eine Rechtshilfe achtet auch darauf, dass keine_r bei der Polizei „verschwindet“ oder „vergessen wird“.
Bist du selbst festgenommen worden, hast du das Recht auf zwei erfolgreiche (!) Anrufe. Es kann hilfreich sein, einen Anruf für ein Gespräch mit der Rechtshilfe zu nutzen. Sie kann dich über deine Rechte informieren und dir bei Bedarf eine_n Anwält_in vermitteln.
Was sage ich am Telefon (nicht)?
Was dich und andere belasten könnte, sollte am Telefon nie erwähnt werden. Auch Namen solltest du nur erwähnen, wenn die Person mit Sicherheit festgenommen worden ist. Die Rechtshilfe interessiert in der Regel nur, wer und wie viele betroffen sind und was die Polizei den festgenommenen Personen vorwirft.
Wenn du selbst betroffen bist, informiere die Rechtshilfe, dass du festgenommen wurdest. Wenn du mitbekommst, dass Menschen festgenommen werden, informiere die Rechtshilfe wer (Namen und Geburtsdatum der festgenommenen Person) betroffen ist.

Dein Anruf bei der Rechtshilfe:
• Wer ist wo festgenommen worden?
• Wohin ist er*sie gebracht worden bzw. als betroffene Person, wo bist du?
• Was wird dir oder ihm*ihr vorgeworfen (NICHT was wirklich oder angeblich passiert ist)?
• Für Festgenommene: Sollen wir wen verständigen? Brauchst du was?
• Wen du frei kommst, informiere die Rechtshilfe!

 

🚩MAYDAY🚩
City for all!
Out for the 1st of May!

Meeting point: 14:30h | Wallensteinplatz
End point: Venediger Au

📣The city belongs to all of us! This is the motto of this year’s Mayday demo. Feel free to bring signs, banners, slogans etc. on the topic!

‼️Wir ask you to only bring a maximum of two flags from your organisation. National flags are not welcome.

Just in case, paramedics will also accompany the MAYDAY.

Legal assistance number:
+43 677 637 88 311

✊ See you on 1 May!
For a fierce demonstration and the right to the city for all! 🏙

 

LEGAL AID NUMBER!
Phone number: +43 677 637 883 11
Write down the number on your body with a waterproof pen!
You can call the number if you are arrested or find out that other people are being or have been arrested. Legal Aid will then try to help the person(s) concerned and, in the worst case, arrange a lawyer. Legal Aid also makes sure that no one „disappears“ or is „forgotten“ while in police custody.
If you have been arrested yourself, you have the right to two successful (!) phone calls. It can be helpful to use one of those phone calls to talk to legal aid. They can inform you about your rights and get you in touch with a lawyer if necessary.
What do you (not) say on the phone?
You should never mention anything over the phone that could incriminate you or others. You should also only mention names if the person has definitely been arrested. Legal Aid is usually only interested in who and how many people are involved and what the police accuse the arrested persons of.
If you yourself are affected, inform Legal Aid that you have been arrested. If you notice that people are being arrested, inform Legal Aid who (name and date of birth of the person arrested) is affected.

Your call to legal aid:
• Who has been arrested and where?
• Where has the person been taken or, if you’ve been arrested, where are you?
• What are you or the person accused of (NOT what really or allegedly happened)?
• For arrestees: Should we notify someone? Do you need anything?
• If you are released, inform Legal Aid that you are free!

Wichtiges zur diesjährige MAYDAY – Demopolitik


(EN) see below…

Die MAYDAY wird seit Jahren von unterschiedlichen Personen und Gruppen aus Basisorganisationen, Aktivismus, politischer Arbeit, Kunst- und Kulturarbeit und verschiedenen sozialen Arbeitsfeldern getragen. Wir haben unterschiedliche Perspektiven, Arbeitsweisen und Organisationsstrukturen. Was uns verbindet, ist ein hierarchiekritischer und antiautoritärer Standpunkt. Als Gruppen und Einzelpersonen, die die Demonstration gemeinsam organisieren, bringen wir viel Zeit und Ressourcen in diese gemeinsame emanzipatorische Demonstration am 1. Mai ein. Wir verstehen sie als lustvollen Ausdruck unserer Kämpfe und sozialen Auseinandersetzungen.
Wir laden dazu ein, sich zu beteiligen, sich gemeinschaftlich zu organisieren und gemeinsam den 1. Mai als politischen Tag zu begehen.

Es gibt aber auch Grenzen in dem, was wir unter gemeinsam verstehen. So wollen wir zum Beispiel nicht mit Gruppen zusammenarbeiten, die feministische Grundwerte nicht mit uns teilen und zum Beispiel Menschen schützen, die (oftmals mehrfach) Grenzen von anderen Personen verletzt haben, und nicht bereit sind, etwas an ihren Verhaltensweisen zu ändern. Oder Gruppen, die sich unsolidarisch und schädlich gegenüber anderen Teilen sozialer Bewegungen und selbstorganisierten Zusammenhängen verhalten.
Wir nennen hier keine Gruppennamen, aber wir haben deshalb auch bestimmte Kooperationen ausgeschlossen und wollen dies als Grenzziehung transparent machen.

Wir wollen außerdem eine Reihe von Gruppen benennen, die sowohl einen anderen Zugang zur Organisation haben, als auch sich in der Vergangenheit nicht an vorher kommunizierte Demo-Konsensen gehalten haben. Bei der Organisationsform geht es um die Ablehnung von “Kader”-Strukturen. Wir treten für ein soziales Miteinander ein, in dem möglichst alle das gleiche Mitspracherecht haben. Strukturen, die sich als “links” ausgeben, aber zugleich Anführer_innen haben, wollen wir auf der Demonstration keinen Raum geben. Als Demonstration stehen wir für viele Gruppen und Netzwerke. Gemeinsam überlegen wir im Konsens Dinge wie das Thema, die Inhalte sowie den Ausdruck der Demonstration. Wir wollen nicht, dass sich Gruppen dann vor Ort hinstellen und so tun, als wären sie dabei, obwohl sie an dieser Arbeit nicht beteiligt waren.

Deshalb bitten wir schon seit Jahren darum, dass sich Gruppen vorher anmelden, wenn sie sich beteiligen wollen, sei es mit einem eigenen Block, Redebeiträgen sowie Inhalten und vielen anderen möglichen Formen der Beteiligung. Im Laufe der Jahre haben sich verschiedene Gruppen immer wieder nicht an vorab kommunizierte Vereinbarungen gehalten und/oder sind auch bei anderen Demonstrationen unsolidarisch aufgetreten. Sie versuchen immer wieder, unsere (und andere) Demonstrationen zu nutzen, um neue Mitglieder zu werben, ihre Inhalte zu verbreiten. Wenn z.B. darauf hingewiesen wird, dass es beispielweise nicht erwünscht ist, mehr als 2 Fahnen mitzubringen, oder sich ohne Absprache durch einen Block an der Demo zu beteiligen, so wurden in der Vergangenheit bereits Personen von diesen Strukturen gewaltsam angegangen. Wir möchten an dieser Stelle auch klarstellen, dass (auch wenn diese Strukturen es teilweise anders darstellen) sie nicht Teil der Vorbereitung sind, oder bei Treffen anwesend waren.

Wir laden daher folgende Gruppen aktiv aus der Demo aus:
(neue) Linkswende
SLP / Rosa / ISA
YoungStruggle
Funke

Diese Gruppen wurden über unsere Entscheidung informiert und aktiv ausgeladen. Es steht ihnen natürlich frei, an diesem Tag eigene Aktionen und/oder Demos zu organisieren. Auf der MAYDAY sind sie jedenfalls nicht willkommen.

(EN)

For years, MAYDAY is supported by different people and groups from grassroots organizations, activism, political work, art and cultural work and various social fields of work. We have different perspectives, working methods and organizational structures. What unites us is an anti-authoritarian standpoint that is critical of hierarchy. As groups and individuals organizing the demonstration together, we contribute a lot of time and resources to this joint emancipatory demonstration on 1 May. We see it as a lively expression of our common social struggles and fights.
We invite you to take part, to organize together, and to celebrate 1 May as a political day.

However, there are also limits to what we understand by „together“. For example, we do not want to work with groups that do not share our basic feminist values and, for example, protect people who have violated other people’s boundaries (often repeatedly) and are not willing to change their behavior. Or groups that behave in an unsupportive and harmful way towards other parts of social movements and self-organized contexts.
We are not naming any groups here, but we have therefore also excluded certain co-operations and want to make this transparent as a way of drawing boundaries.

We also want to name a number of groups that both have a different approach to organizational structures and have not followed previously communicated demo consensuses in the past. The organizational form is about the rejection of „cadre“ structures. We are in favor of social coexistence in which as many people as possible have an equal say. We do not want to give any space at the demonstration to structures that claim to be „left-wing“ but at the same time have leaders. As a demonstration, we stand for many groups and networks. Together, we will consider things like the theme, the content and the expression of the demonstration by consensus. We don’t want groups to stand on the site and pretend to be involved even though they weren’t involved in this work.

This is why we have been asking groups for years to get in contact with us if they want to take part, be it with their own block, speeches, content or many other possible forms of participation. Over the years, various groups have repeatedly failed to keep to agreements communicated in advance and/or have also shown a lack of solidarity at other demonstrations. They repeatedly try to use our (and other) demonstrations to recruit new members and spread their content. If, for example, it is pointed out that it is not desirable to bring more than 2 flags or to participate in the demonstration in a block without prior agreement, people have already been violently attacked by these structures in the past. We would also like to make it clear at this point that (even if these structures sometimes present it differently) they are not part of our preparations or were present at meetings.

We therefore actively exclude the following groups from the demo:
(neue) Linkswende
SLP / Rosa / ISA
YoungStruggle
Funke

These groups have been informed of our decision and have been actively uninvited. They are of course free to organize their own actions and/or demos on this day. However, they are not welcome at MAYDAY.

Call für Demo Ordner_innen

EN VERSION BELOW

(DE) Call für Order_innen
Du hast Zeit die MAYDAY am 1. Mai zu supporten?
Wir suchen Personen, die uns bei der Demonstration unterstützen (siehe www.mayday.jetzt).

Vorbesprechung: 25.04. 20h @4lthangrundhttps://www.4lthangrund.jetzt/zugang-zu-4lthangrund-4lthangrund-2/

Danach gibt es ab ca. 20h30 MAYDAY Kino mit Kurzfilmen zu den diesjährigen und allgemeinen Themen der Demo und allgemein zum 1.Mai als Kampftag rund um Arbeit.

Wer nicht zur Vorbesprechung kommen kann, aber trotzdem Interesse hat, kann eine Email an: contact@mayday.jetzt schreiben.

Worum geht es?
Den Überblick behalten, darauf achten, ob es Provokationen oder Gefährdungen der Demo gibt. Zum Beispiel mit darauf achten, dass der Demokonsens (zum Beispiel: keine Nationalflaggen) eingehalten wird. Oder mit darauf achten, dass keine Autos in die Demo fahren. Gerne zusammen mit einer zweiten Person (immer in 2er Teams arbeiten). Wenn du alleine kannst, können sich beim Vorbereitungstreffen oder am Demotag Teams bilden.

(EN) Call for Demo-stewards.
Do you have time to support MAYDAY on 1 May?
We are looking for people to support us at the demonstration (see www.mayday.jetzt).

Preliminary meeting: 25.04. 20h @4lthangrundhttps://www.4lthangrund.jetzt/zugang-zu-4lthangrund-4lthangrund-2/

After the meeting there will be a MAYDAY cinema from about 20h30 with short films about this year’s and general topics of the demonstration and generally about the 1st of May as a day of struggle around work.

If you can’t come to the pre-meeting but are still interested, you can send an email to contact@mayday.jetzt.

What is it about?
Keeping an overview, paying attention to whether there are provocations or threats to the demo. For example, making sure that the demo consensus (e.g. no national flags) is respected. Or make sure that no cars drive into the demo. Preferably together with a second person (always work in teams of 2). If you can work alone, teams can be formed at the preparatory meeting or on the demo day.

Beteilige dich bei der MAYDAY 2024 / participate in MAYDAY 2024

Auch dieses Jahr findet am 1. Mai wieder die Mayday in Wien statt und wie schon die letzten Jahre laden wir euch zu den Vorbereitungstreffen ein. Falls ihr euch daran beteiligen wollt, schreibt uns, dann können wir euch Ort und Zeit des nächsten Treffens zukommen lassen.

Die Mayday sieht sich seit jeher in der Tradition der antiautoritären sozialen Bewegungen verortet. Autoritäre Kader-Strukturen haben auf dieser Demonstration ebenso wenig Platz wie jede Form des Antisemitismus, Rassismus, Queer- und Transfeindlichkeit. Das sind für uns unverhandelbare Grundsätze, die auch eine Teilnahme an den Vorbereitungstreffen ausschließen.

Solltet ihr diese Grundsätze teilen, laden wir euch gerne zur Teilnahme ein, um eine kraftvolle antikapitalistische und emanzipatorische Perspektive am 1. Mai auf die Straße zu tragen.

Das offene Vorbereitungstreffen ist am 03.April um 18h – schreib uns mit etwas Infos zu dir und wir schreiben dir dann, wo wir uns treffen.

mail to: contact@mayday.jetzt

 

Mayday will take place again this year on 1 May in Vienna and, as in previous years, we would like to invite you to the preparatory meetings. If you would like to take part, please write to us so that we can send you the time and place of the next meeting.

Mayday has always seen itself as part of the tradition of anti-authoritarian social movements. Authoritarian cadre structures have just as little place at this demonstration as any form of anti-Semitism, racism, queer and trans hostility. For us, these are non-negotiable principles that also exclude participation in the preparatory meetings.

If you share these principles, we would like to invite you to participate in order to bring a powerful anti-capitalist and emancipatory perspective to the streets on 1 May.

The open preparatory meeting is on 3 April at 6pm – write to us with some information about yourself and we’ll let you know where we’re meeting.

mail to: contact@mayday.jetzt

 

MAYDAY 23 – new meeting Point & Infos

This year the MAYDAY should have started on 01 May at 14h30 at the Platz der Menschenrechte near the Marcus Omofuma memorial stone. Instead, the meeting place will now be at the U4 Kettenbrückengasse – exit Naschmarkt. The time remains the same.

en version see below

Dieses Jahr hätte die MAYDAY am 01. Mai um 14h30 am Platz der Menschenrechte beim Marcus Omofuma Gedenkstein starten sollen. Stattdessen wird der Sammlungsort nun bei der U4 Kettenbrückengasse – Ausgang Naschmarkt sein. Die Uhrzeit bleibt gleich. Teilt die Info!

Der ursprünglich geplante Versammlungsort wurde von der Versammlungsbehörde LPD Wien untersagt, da sich dort am selben Tag rechtsextreme Verschwörungstheoretiker treffen. Wir haben alternativ dazu versucht, verschiedene Orte anzumelden:
Museumsplatz (vor dem MQ)
Weghuberpark
Grete Rehor Park / Schmerlingplatz
Schillerplatz
Karlsplatz Ausgang U4 / Resselpark
Andere Sammlungspunkte am Karlsplatz / Resselpark
Maria Theresien Platz
Kühnplatz
All diese Orte wurden von der LPD als “dort findet schon etwas statt” oder (ohne weitere Begründung) mit “das ist nicht möglich” abgelehnt.
Als Demobündnis finden wir das sehr seltsam und ein problematisches Verhalten der Vereinsbehörde. Gerne würde uns interessieren, was an all diesen Orten am 1. Mai alles stattfindet. Helft uns, das beim Weg zur Demonstration zu dokumentieren, da wir uns nicht vorstellen können, dass alle diese Orte tatsächlich mit Veranstaltungen oder Kundgebungen belegt sind.

Wir finden es skandalös, dass uns so ein zentralerer und belebter Ort für den Start der gemeinsamen 1. Mai-Demonstration verhindert wurde. Der Sammlungsort ist an einem Feiertag ein abgelegener Parkplatz. Da wir auf unserer Demonstration auch dem am 1. Mai durch die Polizei ermordeten Marcus Omofuma gedenken wollen, hat der Platz der Menschenrechte für uns einen direkten thematischen Bezug, da dort auch das Marcus Omofuma Denkmal steht. Auch für mögliche andere Orte gab es Begründungen. Einmal mehr wird damit eine solidarische Demonstration, die sich gegen prekäre Arbeit & Lebensbedingungen richtet bereits im Vorfeld grundlos schikaniert.

Wir treffen uns am 1. Mai am Parkplatz – dafür, dass Parkplätze ebenso wie Kapitalismus, Patriarchat und Rassismus bald Geschichte ist. Denn unter dem Pflaster – da liegt der Strand. MAYDAY 2023 – das gute Leben für Alle erkämpfen!
Wir sehen uns am 1. MAI – U4 Kettenbrückengase / Naschmarkt
www.mayday.jetzt #mayday #w0105 #noprecarity #noborder #gutesleben

noch einige Informationen zur Demonstration:
– Die Demonstration soll einen offenen und vielfältigen, bunten Ausdruck haben.
– Bitte beachtet maximal 2 Fahnen mit Logo pro parteipolitische Orga auf die Demo mitzunehmen. Für einen starken gemeinsamen Ausdruck achtet darauf, dass der Banner nach außen (Seitenbanner) gerichtet ist und nicht in der Demo nach vorne hin getragen werden. Sollten Gruppen Interesse haben bei der Demonstration einen Infostand aufzubauen, dann kündigt das bitte vorher bei der Mayday an.
– Wir haben diesen 1. Mai einen Fokus auf die Mobilisierung von neuen jungen Menschen gelegt, die wenig Erfahrung in der politischen Arbeit haben. Als solches bitten wir erfahrene Demoteilnehmer_innen um einen verständnisvollen und solidarischen Umgang mit unerfahrenen Menschen.
– Es gibt zudem einen Kinderblock auf der Demonstration, beachtet diesen Block und tragt mit dazu bei, dass alle gut an der Demo teilnehmen können.
– Wenn es Personen gibt, die freie Ressourcen haben am 1. Mai, kommt zum Demo-Wagen, wir haben Support Aufgaben (wie Flyer an Passant_innen verteilen) für euch!

en version:

This year the MAYDAY should have started on 01 May at 14h30 at the Platz der Menschenrechte near the Marcus Omofuma memorial stone. Instead, the meeting place will now be at the U4 Kettenbrückengasse – exit Naschmarkt. The time remains the same.

This year the MAYDAY should have started on 01 May at 14h30 at the Platz der Menschenrechte near the Marcus Omofuma memorial stone. Instead, the meeting place will now be at the U4 Kettenbrückengasse – exit Naschmarkt. The time remains the same.

The originally planned meeting place was prohibited by the authority for rallies LPD Vienna, because far-right conspiracy theorists meet there on the same day. We tried to announce different locations as an alternative:
Museumsplatz (in front of the MQ)
Weghuberpark
Grete Rehor Park / Schmerlingplatz
Schillerplatz
Karlsplatz exit U4 / Resselpark
Other collection points at Karlsplatz / Resselpark
Maria Theresia Square
Kühnplatz
All these places were rejected by the LPD as “something is already taking place there” or (without further justification) with “that is not possible”.
As a demo alliance, we find this very strange and a problematic behavior of the authoritys. We would like to know what is going on in all these places on May 1st. Help us to document this on the way to the demonstration, because we can not imagine that all these places are actually occupied with events or rallies.

We find it scandalous that we were thus prevented a more central and lively place for the start of the collective May Day demonstration. The place of gathering is a remote parking lot on a holiday. Since we also want to commemorate Marcus Omofuma, who was murdered by the police on May 1, on our demonstration, the Human Rights Square has a direct thematic reference for us, since the Marcus Omofuma monument is also located there. There were also reasons for possible other places. Once again, a solidarity demonstration that is directed against precarious work & living conditions is already harassed in advance for no reason.

We meet on May 1st at the parking lot – for the fact that parking lots as well as capitalism, patriarchy and racism will soon be history. Because under the pavement – there lays the beach. MAYDAY 2023 – fight for the good life for all!

See you on MAY 1st – U4 Kettenbrückengase / Naschmarkt
www.mayday.jetzt #mayday #w0105 #noprecarity #noborder #goodlife

Some more information about the demo:
– The demo should have an open and diverse, multicolored expression.
– Please note to bring a maximum of 2 flags with logo per party-political organization to the demo. For a strong common expression, make sure that the banner is facing outward (side banner) and not carried forward in the demo. If any groups are interested in setting up an information table at the demonstration, please announce it beforehand at the Mayday.
– We have placed a focus this Mayday on mobilizing new young people who have maybe little experience in political work. As such, we ask experienced demo participants to be understanding and show solidarity with inexperienced people.
– There is also a children’s block on the demonstration, pay attention to this block and help ensure that everyone can participate well in the demo.
– If there are people who have free resources on May 1st, come to the demo wagon, we have support tasks (like handing out flyers to pedestrians) for you!

Treffen für Betroffene von Strafen

EINLADUNG: Verwaltungsstrafe – und jetzt? Treffen für Betroffene von Verwaltungsstrafen nach dem Polizeiangriff auf die Mayday-Demo

Wenn du im Zuge der Mayday-Demo am 1. Mai 2021 eine Verwaltungsstrafe (Strafverfügung) bekommen hast laden wir dich zu einem offenen Infotreffen ein. Dort erklären wir dir wie du (jetzt und in Zukunft) einen Einspruch einlegen kannst und beantworten deine Fragen.

Wann: Di., 1.6.2021 18 Uhr
Wo: Spittelau, Augasse 2-6, Aula der Akademie der bild. Künste, Alte WU
Wer: Repressionsbetroffene & Interessierte
Mitnehmen: Strafverfügung

Vor Ort tragen wir Maske und halten Abstand, wir bitten dich negativ getestet zu kommen!

Achtung: Beim Einspruch gilt eine 2 Wochen Frist,  wenn es sich nicht ausgeht bitte hier nachlesen oder bei der Antirep-Struktur des Vertrauens melden: https://at.rechtsinfokollektiv.org/?page_id=2141

Please share!

du kannst nicht zum Treffen kommen? https://mayday.jetzt/index.php/2021/05/17/zwsichendurch/

  • – – – – – —

INVITATION: Administrative fine – and now? Meeting for those affected by administrative fines after the police attack on the Mayday demo

If you received an administrative fine (penalty order) in the course of the Mayday demo on May 1, 2021, we invite you to an open information meeting. There we will explain how you can appeal (now and in the future) and answer your questions.

When: Tues., 1.6.2021 6 p.m.
Where: Spittelau, Augasse 2-6, Aula der Akademie der bild. Arts, Old WU
Who: People affected by repression & interested parties
Take along: Penal Order

On site we wear mask and keep distance, we ask you to come negatively tested!

Attention: There is a 2 weeks deadline for the appeal, if it doesn’t work out please read here or contact the antirep-structure you trust: https://at.rechtsinfokollektiv.org/?page_id=2141

Please share!

If you cant come to the meeting – here you find infos: https://mayday.jetzt/index.php/2021/05/17/zwsichendurch/