{"id":187,"date":"2011-04-01T11:51:54","date_gmt":"2011-04-01T11:51:54","guid":{"rendered":"http:\/\/mayday-wien.org\/?p=187"},"modified":"2011-04-01T11:51:54","modified_gmt":"2011-04-01T11:51:54","slug":"maydaymayday-uni-prekar","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/mayday.jetzt\/index.php\/2011\/04\/01\/maydaymayday-uni-prekar\/","title":{"rendered":"MAYDAY! MAYDAY! Uni prek\u00e4r"},"content":{"rendered":"<h3><!-- \t\t@page { margin: 0.79in } \t\tP { margin-bottom: 0.08in } \t\tA:link { color: #0000ff } --><strong><strong>14. April um 19 Uhr: <\/strong>Diskussionsverstaltung mit Joe Grim Feinberg (Graduate Students United) aus Chicago <\/strong><strong>@ <\/strong><strong>Aula, Uni-Campus AAKH, Hof 1, Spitalgasse 2 \/ Alserstr 4,<br \/>\n1090 Wien<\/strong><\/h3>\n<p>Am 1. Mai findet heuer zum f\u00fcnften Mal die MayDay-Parade in Wien statt. Begonnen hat alles 2004 als Teil der EuroMayDay-Kampagne mit dem Ziel einerseits den 1. Mai als Kampftag zu erneuern und andererseits \u2013 auch \u00fcber den 1. Mai hinaus \u2013 das Thema \u201cPrekarisierung\u201d an die \u00d6ffentlichkeit zu tragen und widerst\u00e4ndig zu besetzen. Begriffe wie Prekarit\u00e4t, Prekarisierung und Prekariat sind mittlerweile den wenigsten fremd. Immer mehr Menschen sind mit \u201cflexibleren\u201d Arbeitsverh\u00e4ltnisssen bei entsprechend marktgerechteren \u2013 sprich: niedrigeren L\u00f6hnen konfrontiert, sei es bei der Arbeit mit Laptop oder Putzfetzen; mit oder ohne Krankenversicherung; mit oder ohne Aufenthalts- oder Arbeitsbewilligung.<\/p>\n<p>MAYDAY!MAYDAY! Uni prek\u00e4r\u2026<\/p>\n<p>Die Universit\u00e4ten sind ein wesentlicher Ort der Prekarisierung. Studierende sind einem immer gr\u00f6\u00dferen \u00f6komischen Druck ausgesetzt (K\u00fcrzung Familienbehilfe, drohende Wiedereinf\u00fchrung Studiengeb\u00fchren), schlagen sich durch das mit \u201cMcJobs\u201d finanzierte Studium, jagen in schlecht bis gar nicht bezahlten Praktika Zusatzqualifikationen nach, um nach dem Abschluss sich selbst als \u201chochqualifierzierte*r Wissenarbeiter*in\u201d vermarkten zu m\u00fcssen. Diese Wissensarbeitsrealit\u00e4ten sind ebenso prek\u00e4r: kurzfristige Projekte, schlecht bezahlte Lektor*innenjobs, aufwendige Projektantr\u00e4ge mit langen Wartezeiten und ungewissem Ausgang, Druck zur Selbstausbeutung. Die Arbeit und somit das Leben werden l\u00e4ngerfristig kaum planbar und soziale Sicherheit stellt sich einfach nicht ein.<\/p>\n<p>In den letzten Jahren gab es neben der unibrennt-Bewegung an verschiedenen Instituten immer wieder lokale, teils erfolgreiche K\u00e4mpfe und Initiativen zur Verbesserung &#8211; bzw. zur Verhinderung der Verschlechterung &#8211; der Arbeitssituation von Lehrenden \/ Forschenden \/ Studierenden. Diese Initiativen existieren oft parallel, es gibt meist wenig Kommunikation und teilweise erf\u00e4hrt man nicht einmal voneinander.<\/p>\n<p>Im Rahmen dieser MAYDAY! Mobilisierungsveranstaltung sollen Erfahrungen ausgetauscht, der Begriff Wissensarbeit diskutiert und m\u00f6gliche Strategien der Organisierung ausgelotet werden. Ein besonderes Anliegen ist dabei, die Situation von Studierenden und jenen von Forschenden\/Lehrenden zusammenzudenken und auf die Suche nach gemeinsamen Handlungsm\u00f6glichkeiten zu gehen!<\/p>\n<p>Eine Initiative von IG Externe LektorInnen und freie Wissenschafter*innen, Linkes Hochschulnetz Perspektiven. Magazin f\u00fcr linke Theorie und Praxis. im Rahmen von MAYDAY!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>14. April um 19 Uhr: Diskussionsverstaltung mit Joe Grim Feinberg (Graduate Students United) aus Chicago @ Aula, Uni-Campus AAKH, Hof 1, Spitalgasse 2 \/ Alserstr 4, 1090 Wien Am 1. Mai findet heuer zum f\u00fcnften Mal die MayDay-Parade in Wien statt. Begonnen hat alles 2004 als Teil der EuroMayDay-Kampagne mit dem Ziel einerseits den 1. &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/mayday.jetzt\/index.php\/2011\/04\/01\/maydaymayday-uni-prekar\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201eMAYDAY! MAYDAY! 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